Die Presse schreibt:
Wer seinen Sinnen und seinem Herzen etwas Gutes gönnen will: Karten bestellen - Vorfreude genießen und dann erleben,
wie REGINA VENUS uns die Primadonna des Chansons ans Herze legt. Am Flügel ANDRE NICKE. Ein schöner
großer 2 m Mann, der mit drei Sätzen Yves Montand parodiert...
Riesenbeifall. Excellent!
Sächsische Zeitung

„Eines der besten Kleinkunstprogramme seit langem, das weit über den Abend hinaus wirkt und zutiefst ehrlich ist.
Einfach selten schön.“
Berliner Zeitung

„Das also kann darstellende Kunst... Manchem hat dieser Abend den Atem verschlagen. So oft erlebt man selbst als
regelmäßiger Besucher von Kleinkunstveranstaltungen nicht, dass bei Künstlern so vieles so gut und auf solch hohem
Niveau zusammenpasst. Regina Venus und André Nicke sind - was die Qualität ihres Programms anbelangt – schon
ganz weit oben.“
Schweriner Volkszeitung

Die Piaf im Tschechow-Theater
Warum lieben die Deutschen die englische Sprache mehr als die französische? Diese Frage stellte sich mir an dem Abend, als Regina Venus Edith Piaf auf die Bühne des Tschechow-Theaters brachte. Diese Stimme, diese Gestik – all das, was diese kleine Frau zu Weltruhm brachte. Frau Venus – ohne Mikrofon füllte ihre Stimme den Theaterraum – brachte den Zuschauern und -hörern das Leben und die Lieben der Piaf unglaublich berührend nahe. In keiner anderen Sprache als der französischen kann die Liebe so besungen werden. Die Zeit verging wie im Fluge und die Zuschauer bedankten sich mit viel Beifall bei der Interpretin und ihrem musikalischen Begleiter Andre Nicke. Gern werden wir sie wieder im Tschechow-Theater begrüßen und freuen uns auf viele Gäste.
stadtteilzeitung-nordwest

Rezensiert
La vie und die Lieder der Edith Piaf
„Wunder gibt es immer wieder" - besonders in der Liebe und in der Kunst. Denn beide umarmen nicht nur das, was schön ist, sondern das, was durch ihre Umarmung erst schön wird. So erging es auch dem Zuschauer bei der ,Edith-Piaf-Premiere’ im Stadttheater Cöpenick. Es wurde gesungen und erzählt aus dem Leben der Königin des Chansons’. Und jenes war weiß Gott kein vie en rose’. Geboren wurde der Spatz von Paris’ wie jeder Spatz, der was auf sich hält, im wahrsten Sinne des Wortes auf einer rue de Paris’. Monsieur le Papa war Jahrmarktsakrobat. Und Mademoiselle la Maman war eine leidenschaftliche Tingeltangeltänzerin.
Und so sang unsere Edith bereits mit 12 Jahren auf einem place du marchhé’ aus voller Brust die patriotische Marseillaise’ ebenso wie kitschige Schmonzetten von Chinesischen Nächten’. Und sie sang schon damals mit jenem Piaf-Timbre, der das Ohr begeistert aufforderte: „Nun hör` dir das doch mal an!“ Mit nicht mal 20 sang sie in Varietes, in denen damals noch der Gesang im Mittelpunkt stand mit Schlagern, die das Publikum zum Lachen brachten oder auf satirische, derb-komische Art - Gassenhauer. Das Amusement des Publikums war der Gradmesser. Nun aber kam sie, die Piaf, und da wurde es bei manchen Liedern plötzlich ganz still im Parkett und auf den Rängen. Da sang ja eine, die nicht nur interpretierte, sondern lebte, was sie sang, und die sang, was sie lebte. ,Cherchez l'amour, mon ami`. Sie machte selbst die trivialsten Texte noch zu einer shakespear'schen Tragödie. Und so endete auch ihr Leben, dramatisch wie bei Romeo und Julia. Ihr Liebster fiel vom Himmel - fini - aus - sans preparation; und am selben Abend stand sie auf einer New Yorker Bühne: Non, je ne regrette riens...`
Als sie 1963 zur letzten Ruhe getragen wurde, begleiteten sie 40.000 Hinterbliebene.
Wer seinen Sinnen und seinem Herzen etwas Gutes gönnen will: Stadttheater anrufen - Karten bestellen - Vorfreude genießen und dann erleben, wie REGINA VENUS uns die Primadonna des Chansons ans Herze legt. Am Flügel ANDRE NICKE. Ein schöner großer 2 m Mann, der mit drei Sätzen Yves Montand parodiert.
Riesenbeifall für REGINA VENUS und ANDRE NICKE. Excellent!
Hans Hildebrandt
Friedrichshagen konkret